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Regenwassernutzung

Bevorraten Sie das Wasser – nutzen Sie das was uns die Natur schenkt

Da unser wichtigstes Lebensmittel, das Trinkwasser, durch nichts ersetzt werden kann, sind wir bei der Trinkwassergewinnung auf die Wasservorräte angewiesen, die uns die Natur bietet. Damit ist sorgsam umzugehen.

Schonen Sie unsere Trinkwasserreserven!

Wie? Durch die Nutzung von Regenwasser.

In vielen Bereichen des täglichen Lebens genügt Wasser in minderer Qualität, sogenanntes Betriebswasser bzw. Nichttrinkwasser, z. B. für:

  • Toilettenspülung
  • Gartenbewässerung
  • Reinigungszwecke, z. B. Wäsche waschen

So könnten in Haushalten 30 % bis 40 % des Gesamtbedarfs an Trinkwasser durch Nichttrinkwasser ersetzt werden.

Gut geeignet ist Regenwasser, das über glatte Deckstoffe floss wie:

  • Tonziegel
  • Schiefer
  • Kunststoffbahnen
  • Aluminiumdächer

Bedenklich ist Regenwasser, das floss über:

  • Ältere Betondachsteine, die zur Verwitterung neigen wegen Moosbesatz und Staubablagerungen
  • Bleidächer wegen möglicher Schwermetallbelastung (bei Zink und Kupfer ist es weniger bedenklich)
  • mit Bitumenbahnen gedeckte Dächer, da sie Wasser oft gelblich färben, so dass Wäsche beeinträchtigt werden kann

Wie kann Regenwasser genutzt werden?

Das Versickern des Regenwassers von Dächern, befestigten Flächen oder Überläufen von Regenwasserzisternen erfolgt auf dem eigenen Grundstück über

  • Im Kies oder Schotter eingebettete Entwässerungsrohre oder Sickerkästen, auch Rigolen genannt
  • Sickerschächte
  • Regen-Sicker-Speicher bzw. Regenwassernutzungsanlage

Die Regenwassernutzungsanlage besteht aus:

  • Filter
    Mit den Filtern wird Grob- und Feinschmutz wie Laub, Moos, Blüten, Insekten, Sand in fester Form ( > 0,5 mm) aus dem Dachablaufwasser entfernt.
    • Rinnensiebe sind nicht geeignet, denn sie halten Blätter zurück. Diese vermodern, halten die Dachrinnen feucht und fördern so die Keim- und Moosbildung
  • Gewissermaßen als Filter wirkt auch die Regenwasserzisterne durch Sedimentation und den Überlauf.
    Durch Sedimentation setzt sich der feine Schmutz anorganischer Stoffe, wie Schwermetalle, Staub, Sand am Zisternenboden ab. Organische Stoffe wie Blattreste, Vogelkot, Keime werden zersetzt.
    Durch den Zisternenablauf fließen Schwimmteilchen an der Wasseroberfläche ab, wie Blütenpollen, Staub, Ruß, Gummiabrieb. Sehr gut sind Überläufe mit breiten Einlaufschlitz. Die schlitzförmige Skimmeröffnung saugt bei Vollfüllung die Schwimmteilchen regelrecht ein. Sie wirkt auch als Sperre gegen Kleintiere von außen, wie Ratten, Mäuse, oder Frösche.
  • Zuleitungen zur Zisterne
    Das Zulaufrohr reicht bis knapp über den Boden und so gelegt, dass die Ausströmgeschwindigkeit vermindert wird und so kein abgesetzter Feinschlamm aufgewirbelt wird.
  • Regenwasserspeicher, Zisterne
    • Zisternen sollen mindestens 80 cm mit Erdreich überdeckt sein, damit das Wasser kühl und frostsicher gespeichert wird.
  • Die Zisternengröße ist abhängig von:
    • der örtlichen Niederschlagsmenge
    • der Auffangfläche, z. B. Dachgrundfläche
    • Abflussbeiwert
    • Filterwirkungsgrad
    • Betriebswasserbedarf
  • Als Regenwasserspeicher verwendet man:
    • Beton-Speicher für Erdeinbau
      Vorteil:
      • der Beton hebt den pH-Wert des Regenwassers
      • der Preis ist akzeptabel
      • korrosionsbeständig

    • Kunststoff-Speicher aus PE-HD
      Vorteil:
      • Korrosionsfest
      • Dauerhaft dicht
      • Voll recyclebar

    • Alt-Speicher, wie z. B.
      • nicht mehr benutzte gemauerte oder betonierte Abwassergruben
      • müssen aber gereinigt und danach neu verputzt und abgedichtet werden
      • stillgelegte Heizöltanks
      • müssen von einer Fachfirma mit entsprechender Zulassung sorgfältig gereinigt werden,
      • Stahltanks sind neu zu beschichten oder mit einer Kunststoffhülle auszukleiden
  • Pumpe mit Leitungen und Schalteinrichtungen
    Damit auch in regenarmen Zeiten die Entnahmestellen für Regenwasser versorgt werden können, muss bei fast leerer Zisterne Trinkwasser automatisch nachgespeist (nachgefüllt) werden.
    Trinkwasser kann über ein von einem Schwimmer oder von Elektroden gesteuertes Magnetventil nachgespeist werden oder durch eine vollautomatische Regenwasserstation.

           

Partner - Sanitärtechnik - Regenwassernutzung

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